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Geschichte

Als die Zentrale für Private Fürsorge im Jahr 1897 gegründet wurde, gab es in Bremen noch sehr viel Not und Elend. Es waren die verantwortungsbewussten Bürger und ihre Vereinigungen um den Bürgermeister Hermann Hildebrand, die Hilfen organisierten. So entstand die »Auskunftsstelle für Wohltätigkeit«, die seit 1920 Zentrale für Private Fürsorge heißt. Nach und nach entwickelte sich die Abteilung Hauskranken­pflege zu einer bedeutenden sozialen Einrichtung in Bremen. Bereits im Jahr 1909 haben rund 80 Frauen die Pflege kranker Menschen in ihrem Zuhause sichergestellt.

 

Zurzeit sind etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs Pflegebüros im Stadtgebiet unter dem Namen Zentrale Pflege Bremen organisiert. Neben den ambulanten Pflegedienstleistungen betreibt die Zentrale einen eigenen Hausnotruf und einen Veranstaltungsservice und bietet außerdem Wohnen mit Service für Senioren in den CASA VITAs Arsten, Neustadt und Oberneuland an. Das Wohnen mit Service ist ein Angebot für ältere Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung leben möchten, ohne auf Sicherheit und Unterstützung zu verzichten. Mit dem CASA NUVO in Peterswerder hat die Zentrale für Private Fürsorge ihr Angebotsspektrum im Jahr 2013 erweitert und möchte als weitere Zielgruppe die Generation 50 plus ansprechen. Anders als in den CASA VITAs, wo die Serviceleistungen inklusive sind, bietet das CASA NUVO zusätzlichen Service als individuelle Wahlleistungen an, die nach Bedarf hinzugebucht werden können.

 

Seit Februar 2002 betreibt die Zentrale für Private Fürsorge das hospiz:brücke in einer Villa am Waller Park. Das Hospiz bietet Menschen, deren Krankheit keine Besserung mehr erwarten lässt, einen Ort, an dem sie bei optimaler pflegerischer und ärztlicher Betreuung ihren letzten Lebensabschnitt verbringen können.

 

Darüber hinaus hat die Zentrale für Private Fürsorge im September 2009 den Ambulanten Palliativdienst Bremen, ein Dienst der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), gegründet. Der Dienst wird in gemeinsamer Verantwortung mit dem Klinikum Links der Weser getragen. Der Ambulante Palliativdienst begleitet Menschen in ihrem Zuhause, die an einer nicht heilbaren Erkrankung leiden. Seit 2015 gibt es außerdem den Ambulanten Palliativdienst für Kinder und Jugendliche, der in Kooperation mit dem Klinikum Links der Weser und der Prof.-Hess-Kinderklinik betrieben wird.